Dr. med. Wook-Hyung Chung, Dr. med. Natalie Matthiesen
Augenheilkunde

Netzhautspiegelung zur Früherkennung von Netzhautveränderungen
(Funduskopie)

Die Netzhautuntersuchung dient zur Erkennung von krankhaften Strukturveränderungen, wie z.B. degenerativen (abbauenden) Veränderungen, die einer Netzhautablösung vorausgehen, Tumoren, Gefäßveränderungen, die auf andere systemische Erkrankungen, wie z.B. Bluthochdruck oder Diabetes mellitus, hinweisen können.
Neben diesen Veränderungen wird nach Zeichen für eine altersbezogene Makuladegeneration (AMD) gesucht, um frühzeitig entsprechende Therapien einzuleiten.
Bei Kurzsichtigkeit besteht unabhängig vom Alter ein statistisch höheres Risiko für das Auftreten von degenerativen Veränderungen.

Diese Netzhautveränderungen lassen sich in der äußeren Netzhaut in der Regel nur bei sehr weiter Pupille erkennen. Dazu werden die Pupillen mit Augentropfen erweitert. Dieser Vorgang benötigt etwa 20-30 Minuten. Anschließend sind Sie für etwa 3-4 Stunden vermehrt geblendet und sehen vorübergehend unscharf, so dass Sie selbst kein Verkehrsmittel führen dürfen.

Werden bei der Netzhautspiegelung Erkrankungen, die weiter abgeklärt oder behandelt werden müssen, festgestellt, übernimmt dafür die erforderlichen Kosten Ihre gesetzliche Krankenversicherung.

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